Aktuelles

22.02.2018 | NaturUmweltKlima

 

Fotowettbewerb für Kinder und Jugendliche
 

Die Idee dahinter: Kinder und Jugendliche sollen für die Themen Natur, Artenvielfalt, Umwelt- und Klimaschutz sensibilisiert werden. Denn nur, was man kennt, schätzt und schützt man. Technische Perfektion oder die beste Ausrüstung steht bei diesem Wettbewerb ausdrücklich nicht im Vordergrund. Stattdessen sind Kreativität und der besondere Blick der heranwachsenden Generation auf ihre Umwelt gefragt.

 

Wer kann mitmachen?

 

Mitmachen können alle Kinder und Jugendliche aus dem Main-Kinzig-Kreis. Der Wettbewerb umfasst insgesamt drei Altersklassen, in denen jeweils die ersten drei Sieger prämiert werden: Zur ersten Altersklasse zählen Kinder bis zu 8 Jahren, zur zweiten Klasse Kinder bis zu 12 Jahren und in der dritten Altersklasse dürfen die Teilnehmer maximal 16 Jahre alt sein.

 

Was muss beachtet werden?

 

Die Fotomotive müssen aus dem Main-Kinzig-Kreis stammen und in der Zeit vom 1. März bis 15. September 2018 aufgenommen worden sein. Einsendeschluss ist der 17. September. Die Fotos sollen digital (JPG, Größe mindestens 5 MB) zur Verfügung stehen. Inhaltliche Veränderungen und Bildmontagen am PC sind nicht erlaubt. Jede Einsendung umfasst maximal zwei Fotos mit jeweils einem Bildtitel und einem kurzen, originellen Begleittext.

 

„Uns interessiert, warum die jungen Fotografen genau dieses Thema ausgewählt haben und wo das Foto aufgenommen wurde. Die Erläuterungen sollen in der Ausstellung helfen, die Motive besser zu verstehen.“ erläutert die GNA-Vorsitzende Susanne Hufmann. „Die Bildrechte liegen natürlich nach wie vor bei den Fotografen. Die Fotos werden von der GNA lediglich zur Berichterstattung über den Wettbewerb verwendet.“

 

Mehr Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden sich zum Start ab dem 1. März unter www.gna-aue.de.

 

Wie geht es weiter?

Die Gewinnerfotos von „NaturUmweltKlima“ werden vom 15. Oktober bis einschließlich den 26. Oktober 2018 im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen gezeigt. Nachdem sie von der Wettbewerbsidee erfahren hatte, übernahm die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler spontan die Schirmherr-schaft: „Ich bin mir sicher, dass Kinder und Jugendliche als Erwachsene umso verantwortungsvoller mit Natur und Umwelt umgehen, je früher und intensiver sie deren Schätze und Schönheiten kennen gelernt haben.“

 

Am 17. Oktober um 14 Uhr eröffnet die Umweltdezernentin des Main-Kinzig-Kreises daher offiziell die Ausstellung und nimmt auch die Preisverleihung vor. Ihre Unterstützung zugesagt haben bislang die Sparkasse Hanau, die Kreissparkassen Gelnhausen und Schlüchtern und die Raiffeisenbank Rodenbach, die den Wettbewerb nicht nur finanziell fördern, sondern auch die Jurymitglieder stellen.

 

Was kann man gewinnen?

Die Hauptgewinne haben einen Bezug zu den Wettbewerbsthemen Natur, Umwelt und Klima. Angedacht sind Jahreskarten für die ganze Familie für Freizeit- und Bildungseinrichtungen im Umkreis und Gutscheine für Naturfotokurse speziell für Kinder und Jugendliche. Was heute schon sicher ist: Alle Teilnehmer/innen erhalten eine schöne Urkunde.

 

Das Faltblatt mit allen Informationen zum Wettbewerb kann bei der GNA kostenlos angefordert werden unter der Telefon-Nr. 06184 – 99 33 797 oder per E-Mail gna.aue@web.de

8.02.2018 | Vortrag in der Gemeindebücherei Rodenbach

 

Unerwünschte Schönheiten

 

Zahlreiche Rodenbacher Naturbeobachter sind begeistert von der herrlichen Blütenpracht vieler Pflanzen in unseren Gärten und in der Rodenbach umgebenden Natur. Hierbei fällt es  zunächst nicht besonders auf, dass viele dieser Pflanzen, wie z. B. das bis zu zwei Meter hohe Springkraut, unsere heimischen Pflanzen verdrängen können. Fachleute sprechen von einer ernsthaften Bedrohung der botanischen Vielfalt.

 

Es ist noch nicht ausreichend in unser Bewusstsein gedrungen, dass z. B. die wärmeliebende Ambrosia-Pflanze hochallergen ist und dazu führen kann, dass Heuschnupfen-Allergiker besonders unter der Verbreitung dieser Pflanzen leiden. Offensichtlich begünstigt der Klimawandel ihre Verbreitung. Die Herkulesstaude kann bei Berührung ihrer Blätter und anschließender Sonnenbestrahlung Reizungen, Rötungen und schlimmstenfalls eine blasenbildende Dermatitis auslösen.

 

Ist überhaupt noch eine Bekämpfung oder ein Zurückdrängen dieser Neophyten möglich? Darüber und über viele weitere wissenswerte Einzelheiten informieren am

Freitag, den 23. Februar 2018 ab 19:30 Uhr

in der Niederrodenbacher Gemeindebücherei (Kirchstraße 9a, 63517 Rodenbach) die Botanikerin Dr. Monika Pickert-Andres und die Umwelt-wissenschaftlerin Ann Kristin Bauer von der Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA e.V.).

 

Außerdem werden geeignete Maßnahmen zur Rückdrängung der Herbst-zeitlosen, einer giftigen Schönheit auf landwirtschaftlichen Flächen, vor-gestellt. Abschließend stehen die beiden Referentinnen der interessierten Zuhörerschaft für Fragen zur Verfügung.

 

Der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne entgegengenommen.

 

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Rodenbacher Geschichtsverein

11.01.2018 | Natur erleben, beobachten und verstehen

 

Neue Vorträge, Exkursionen und Aktionen im Jubiläumsjahr

 

2018 wird für die GNA und ihre Mitglieder ein interessantes und spannendes Jahr, denn es gibt ein besonderes Jubiläum zu feiern: 15 Jahre GNA!

 

Am 14. Mai 2003 gründeten Naturbegeisterte in Rodenbach bei Hanau die gemeinnützige Naturschutzorganisation mit der Absicht, das Fließgewäs-sersystem der Kinzig zu revitalisieren, ursprüngliche Bachabschnitte, Flussauen und Auenwälder zu einem "Grünen Band" zu vernetzen und naturverträglichen Hochwasserschutz zu betreiben.

 

Neben dem Artenschutz in der Aue ist für die GNA auch nach 15 Jahren die Umweltbildung ein wichtiger Schwerpunkt. So führen zahlreiche Fach-exkursionen in die Projektgebiete der GNA, wie zum Beispiel ins Bad Orber Feuchtgebiet Eschenkar oder in die artenreichen Wiesen an der Kinzig. Außerdem bietet das aus Haupt- und Ehrenamtlichen bestehende Team Vorträge, Erlebnisausflüge und botanische Führungen, wie den kulinarischen Kräuterspaziergang an.

 

Schon am 18. März heißt es bei der GNA wieder: „Ein Vogelparadies in der Entwicklung“. Besucht wird der Langenselbolder Ruhlsee, an dem zur Vogelzugzeit interessante Beobachtungen möglich sind.

 

Fixpunkte des Programms bleiben die Naturerlebnis-Angebote für Kinder und Jugendliche. „Wir sind uns sicher, dass Kinder und Jugendliche als Erwachsene umso verantwortlicher mit ihrer Umwelt umgehen, je früher und intensiver sie deren Schätze und Schönheiten kennen gelernt haben.“, weiß die Vorsitzende Susanne Hufmann zu berichten. So finden auch 2018 wieder spannende Veranstaltungen mit der „Wasserforscherkiste auf Tour“ im Rahmen von Schulprojektwochen, Ferienfreizeiten oder in Kindergärten statt.

 

Für diejenigen, die sich ebenfalls für den Natur- und Artenschutz einsetzen möchten, bietet die GNA eine neue Möglichkeit: „Verteilen Sie unsere Veranstaltungskalender und Projektflyer und gewinnen Sie mehr Menschen für die Natur. Unsere Faltblätter könnten Sie zum Beispiel beim Bäcker auslegen oder auf eine Veranstaltung oder zu Freunden mitnehmen. Anruf genügt! Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.“

 

Das Veranstaltungsprogramm 2018 sowie weitere Informationsflyer können kostenlos angefordert werden unter der Telefon-Nr.
06184 – 99 33 797 oder per E-Mail gna.aue@web.de.