Spendenaktion 2015

Das Artenschutzprojekt, das sich für den Erhalt des Laubfrosches (Hyla arborea) im Main-Kinzig-Kreis einsetzt, geht neue Wege:

 

Seit kurzem ist das Projekt online – auf betterplace.org, Deutschlands größter Online-Plattform für soziales Engagement. Die Internet-Community zeichnet sich durch besonders hohe Transparenz und Direktheit aus.

Wir hoffen, dass wir über das Internet neue Zielgruppen und noch mehr Spender erschließen können, um unsere Arbeit erfolgreich fortzusetzen.

 

Bereits seit 2008 engagiert sich die GNA für den Schutz der stark gefährdeten Amphibienart. Der Laubfrosch ist auf Überflutungen von Fluss- und Bachauen angewiesen, die Vegetation und Boden wegspülen und offene Flächen mit flachen Tümpeln hinterlassen. Denn der kleine Frosch ist ein Sonnenanbeter. Auch seine Kaulquappen benötigen sonnige und warme Gewässer - wenn möglich, ohne Fische. Dann sind ihre Überlebenschancen am besten.

 

Leider verlanden und verkrauten über die Jahre im „Laubfroschland“ an der Kinzig in Langenselbold und Hasselroth immer wieder Gewässer. Damit sind sie für den Laubfrosch nicht mehr geeignet. Kontinuierlich müssen wir daher Pflegemaßnahmen durchführen, um die bestehenden Laichgewässer zu optimieren. Zusätzlich bemühen wir uns, neue Flutmulden und Tümpel anzulegen.

 

Im Rahmen unseres Projektes erfassen wir einmal im Jahr die aktuellen Populationsgrößen. Die Ergebnisse werden ausgewertet, um weitere Maßnahmen planen und umsetzen zu können.

 

Der Sanierung und Pflege alternder Tümpel und der Anlage neuer Flutmulden kommt dabei eine sehr wichtige Rolle zu. Nur so kommen wir unserem Ziel, der Vernetzung laubfroschgerechter Biotope zu einem lokalen Verbund, näher.

 

Die kontinuierlich im Main-Kinzig-Kreis erhobenen Daten belegen, dass die von der GNA durchgeführten Maßnahmen Erfolge zeigen. Allerdings ist der Laubfrosch noch nicht gerettet. Unser Ziel ist seine Etablierung der unteren Kinzigaue und die Vernetzung mit benachbarten Populationen“, erläutert die GNA-Biologin Susanne Hufmann das Vorgehen der Projektverantwortlichen.

 

Die Internetplattform betterplace.org, auf der das Projekt jetzt vertreten ist, wurde 2007 gegründet, um es insbesondere kleineren Initiativen zu ermöglichen, über das Internet neue Zielgruppen zu erreichen. Um die Transparenz zu erhöhen, können Nutzer Projekte bewerten oder kommentieren und die Verantwortlichen direkt kontaktieren. Inzwischen ist betterplace.org, wo stets 100 Prozent der Spenden an die Projekte weitergeleitet werden, die größte Plattform ihrer Art in Deutschland.