Jakobs-Kreuzkraut und seine Rückdrängung

Das Jakobs-Kreuzkraut (Senecio jacobaea), auch als Jakobs-Greiskraut bekannt, ist eine heimische Pflanze,
die sich durch ihr vermehrtes Auftreten in den letzten Jahren zum Problem entwickelt hat. 

 

Besonders häufig tritt das Jakobs-Kreuzkraut auf extensiv genutztem Grünland, insbesondere Pferdeweide-flächen auf.

 

Die enthaltenen Giftstoffe, genauer
die Pyrrolizidin-Alkaloide, führen zu chronischen Lebervergiftungen und sollten nicht verfüttert werden. Während der Heu- und Silagebereitung werden die Alkaloide nicht abgebaut. 

 

 

(c) Christian Fischer [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

 

Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) hat sich intensiv mit dem Thema Kreuzkräuter befasst und stellt umfangreiche Informationen zur Biologie, zur Bestimmung und zur Rückdrängung, insbesondere auch auf Vertrags-Naturschutzflächen auf der Seite www.kreuzkraut.de zur Verfügung.

 

Weitere Informationen finden sich auf dem Faltblatt des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH) und der Broschüre des Landesamts für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein, die hier als PDF-Datei zum Download bereitgestellt werden.

Kreuzkraut LLH.pdf
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