Artenschutz Fischotter

 

Naturnahe Fließgewässer sind der Lebensraum des Fischotters

 

Rund 50 Jahre lang galt der Fischotter in Hessen als ausgestorben. Doch seit kurzem gehört diese Bewertung der „Roten Liste“ der Vergangenheit an. Nach Biber, Luchs und Sumpfschildkröte hat Hessen jetzt einen weiteren Rückkehrer in seinem Arteninventar.

 

Die Verbesserung der Gewässer und zahlreiche Renaturierungen an hessischen Bächen und Flüssen haben Erfolge gezeigt und dem Fischotter die Rückkehr erleichtert.

 

Auch der im Spessart wiederangesiedelte Biber hat mit seiner Fähigkeit, Gewässer naturnah umzugestalten, die Voraussetzungen für den Fischotter verbessert.

 

Mit etwas Glück sind die scheuen Tiere oder ihre Spuren heute wieder an der Jossa, Sinn, Eder oder an den Zuflüssen zur Fulda zu entdecken.

 

Nach vielen erfolgreich von der GNA durchgeführten Renaturierungs-maßnahmen stellt heute auch das Kinzig-Fließgewässersystem wieder einen potentiellen Lebensraum für den deutschlandweit vom Aussterben bedrohten Fischotter dar.

 

Mit seiner Einwanderung ist nach Expertenmeinung in den nächsten Jahren fest zu rechnen. Unbestätigten Beobachtungen zufolge, wurde der erste Fischotter bereits am Mittellauf der Kinzig gesichtet.

Sein Element ist das Wasser

 

Als zweitgrößte Marderart (nach dem Dachs) ist der Fischotter mit keiner anderen Art zu verwechseln. Der wendige Wasserjäger hat eine strom-linienförmige Gestalt, einen recht langen Schwanz und Schwimmhäute zwischen den Zehen. Ausgewachsene Tiere können eine Kopf-Rumpf-Länge von 90 cm erreichen und wiegen bis zu 13 kg.

 

Leider werden v.a. junge Tiere leicht Opfer des Straßenverkehrs. Es gilt daher in den kommenden Jahren problematische Straßenbrücken an Fließgewässern ottergerecht umzugestalten.

 

Die GNA setzt sich daher verstärkt für die Verbesserung der ökologischen Durchlässigkeit von Wanderbarrieren wie Straßen, Wehren und Schienen ein. Langfristig hilft der Aufbau eines geeigneten Biotopverbundes, den Fischotter an der Kinzig wieder heimisch werden zu lassen. Dazu zählen schon heute die von der GNA renaturierten Altarme und Altgewässer am Hauptlauf der Kinzig.

 

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